Meine Kollegin Susan ist gerade in der luxuriösen Situation in den USA zu urlauben. Weil die Susan es aber mit der Arbeit nicht so recht lassen kann, ist sie natürlich auch im Urlaub immer auf der Suche nach kuriosen Neuigkeiten und hübschen Sachen. Würde sagen, die Maus-Ballerinas erfüllen beides
Außer dem Bild hat sie uns den Schuh-Shopping-Tipp Edon Manor in New York mitgebracht. Das Thema Schuhe kaufen in New York hat bei Susan schon des öftern ganze Posts gefüllt. Kann ich vor jedem New York Aufenthalt nur empfehlen.
An der Stelle ergänze ich mal noch zwei Schuh-Shopping Tipps in den USA, die mich regelmäßig anziehen. Große Gemeinsamkeit: Beide Ketten sind relativ günstig (vergleichbar mit Buffalo) und es gibt sie überall.
Nine West | Die amerikansche Schuhkette gehört zur Jones Apparel Group, zu der z.B. auch Anne Klein gehört. Nine West Stores gibt es auch in den amerikanische Outlets, was gleich nochmal ein paar Dollar spart. Einen besonderen Stil kann man der Marke nicht zusprechen. Das Sortiment ist einfach riesig. Das merkt man auch am Preis: Es beginnt bei 10 Dollar Schlappen (die auch keinen Cent mehr wert sind) und geht bis zu Heels für 200 Dollar, die richtig edel sind.
Aldo| Ist eine kanadische Kette, die jedoch in ganz Amerika Filialen betreibt. Die Schuhe erinnern ein Wenig an Görtz17, mit dem Vorteil, dass sie hier in Deutschland nicht jeder trägt. Eine super Gelegenheit sich bei Preisen zwischen 50 und 100 Dollar mit richtig modischen Schuhen einzudecken.
s_ta Berlin habe ich Anfang Juli bei der projectGALERIE entdeckt. Wieder einmal ein Beweis, dass es sich lohnt auch bei über 30°C die Showrooms am Rande der Fashion Week zu besuchen. Entdeckungen wie Esther Luckhardt und ihr junges Label s_ta macht man einfach nur hier. Die Marke ist sogar so neu (gegründet erst letzten Sommer), dass auf der Webseite noch nicht viel zu sehen ist.
Esther, Jahrgang 1978 hat zunächst Architektur an der Technischen Universität Berlin studiert. - Scheint eine gute Vorbereitung für einen Designer zu sein. Beim GREEN Showroom habe ich die Taschendesignerin Katharina Erhardt getroffen, die ebenfalls zuerst Architektur studiert hat.
2003 wechselt Esther jedoch an eine Berliner Modeschule.Bereits während des Studiums sammelt sie wo es nur geht Erfahrungen in der Modebranche. Nach ihrem Abschluß arbeitet sie zunächst für ein Berliner Schuh- und Accessoireslabel. Dabei vertiefen sich ihre Faszination und für das Schuhhandwerk und die traditionelle Lederverarbeitung zunehmend. Die mutige Konsequenz: im Juli 2009 entsteht ihr eigenes Label „s_ta“ (sprich:“esta“), ein Wortspiel in Anlehnung an die Aussprache ihres Vornamens Esther.
In Berlin sind mir besonders die Flats von s_ta aufgefallen: Schlichte, durchdachte Form, tolles Leder und wunderschöne pudrige Farben. Einfach die Umsetzung dessen, was Esther für einen guten Schuh hält:
“Ein guter Schuh zeichnet sich für mich durch eine ausgewogene Kombination von Design, Qualität und Tragekomfort in einem entsprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Für ein solches Gesamtpaket gebe ich auch gerne mal etwas mehr Geld aus, doch leider muss man bislang noch viel zu häufig zwischen diesen Aspekten entscheiden und Abstriche machen.”
Bei diesen Espandrilles schmachtet die Kitschfraktion: Rosen! Die Bastschuhe im Look alter Blumenvorhänge habe ich bei Miss Selfridge entdeckt. Ähnliche Rosengärten schlängeln sich auch auf Flats bei Urban Outfitters. Und weil sich so ein wilder, englischer Rosengarten nicht nur auf Schuhen gut macht, wurden auch andere Accessoires erobert: Auf Taschen in jeglichen Formen finden sich die romantischen Muster ebenso wie auf Tüchern und Schals. Wichtig: Die Farbe. Allzu bunt wirken die Blumenmuster etwas kindisch. Daher setzen die UK-Shops auch auf gedeckte Farben wie Beige, Altrosa und Hellblau.
Das Schweizer Luxuslabel Bally hat sich, wie eben bei fabeau gelesen, bereits 2009 mit der britischen Design-Schmiede Staint Martins College zusammengetan. 15 Studenten durften seither hirnen und Schuhe im typischen Ballystil entwerfen. Das Ergebnis kann man nun begutachten: Es sind Ankle Boots und Pumps aus weichem Velour in sanften Tönen.
Das amerikanische Jeanslabel True Religion hat seine Schuhlizenzen erweitert. Bisher gab es unter dem Namen des Labels nur einige Sneaker. Unter dem klangvollen Namen “True Religion Brand Jeans Footwear” darf der Schuhhersteller Titan Industries nun High Heels und Ballerinas für das Jeanslabel fertigen. Titan Industries ist eine große Nummer auf dem amerikanischen Schuhmarkt und hält bereits die Lizenzen einiger bekannten Marken wie Betsey Johnson, Bebe, Harajuku Lovers und auch des Promi-Labels LAMB von Gwen Stefani und die Schuhlizenzen von Jennifer Lopez.
Im Frühjahr 2011 soll die erste Kollektion auf den Markt kommen. Sie umfasst nach Angaben der beiden Unternehmen Wedges, Stilettos und Flats. Preislich werden die ca. 30 Modelle zwischen 125 und 250 Dollar liegen. Als Look strebt man natürliche Braun- und Nudetöne mit extravaganten Details und Nieten an. Sind wir also gespannt. Einen ersten Eindruck bekommt man vielleicht mit einem Blick auf die aktuellen Sneaker und die Handtaschen von True Religion.
Hui, da bin heute morgen aber doch etwas erschrocken: Schon wieder ein Zalando-Karton? Ich hab doch nichts bestellt? Oder etwa doch? Überblick verloren? Nein, Entwarnung, der Karton war leer. Diese Zalando-Jungs lassen sich mit ihrer Werbung echt was einfallen.
Das also der leere Karton, das die Geschichte dazu:
Zalando hat ein Gewinnspiel gestartet und zu gewinnen gibt es Schuhe, jede Menge Schuhe. Eine Schuhflatrate über ein ganzes Jahr um genau zu sein. 250 Euro Budget bekommt man im Durchschnitt jeden Monat um sich ein Paar Schuhe auszusuchen. Ziemlich verlockend, da fackelt Frau natürlich nicht lange, da spiel ich mit. Die Aufabe (scheint) denkbar einfach: Man soll seine Lieblingsschuhe posten. Pretty Ballerinas, keine Frage, nur welche?
Schwere Entscheidung, aber ich nehme das Modell VANKA ROSE. Übel edel. Zum Glück müsste ich mich als Gewinnerin der Flatrate nicht mehr entscheiden und könnte mir dann jeden Monat ein neues Paar rauslassen.
Wer auch sein Glück versuchen und die Flatrate gewinnen will:
Eintrag mit den Lieblingsschuhen posten, mit dem Schuh verlinken und einen Kommentar bei Zalando hinterlassen.
An Wedges kommt spätestens in diesem Herbst niemand vorbei. Da ist auch Diesel keine Ausnahme. Die Italiener präsentieren für den Herbst jetzt diesen Schnürstiefel in Schwarz und leutendem Blau. Blau ist eine Farbe, die sich in letzter Zeit ganz schön gemausert hat. Vorbei die Zeiten, als Blau gleich Marine war. Blau hat sich in sämtlichen Schattierungen salonfähig gemacht und wird das auch in Zukunft tun, wie Anne bei der Fashion Week Berlin bebachtet hat.
Ich habe mich deshalb mal auf die Suche gemacht und zehn Paar blaue Schuhe gesucht: Vom Ballerina bis zum Stiefel von Türkis bis Saphir. Sozusagen als Beweis, dass mit Blau alles geht.
Camper Schuhe sind ja immer etwas ungewöhlich. Das ist so eine Art Firmenphiliosophie bei den Spaniern. Mit ihren Hotels “Casa Camper” setzten sie diesen Spleen auf einem ganz neuen Gebiet herrlich charmant um. “Wohnen wie zuhause”, ist das Motto in Barcelona und Berlin. Essen und Getränke sind All Inklusive. Zuhause geht man schließlich auch einfach an den Kühlschrank, wenn man Hunger hat.
Das Berliner Designhotel von Camper hat 51 Zimmer. Besonderer Clou in jedem dieser Zimmer: Das Waschbecken steht am Fenster. So muss man morgens nicht in den Spiegel schauen sondern guckt entspannt aus dem Fenster. Soviel Design, Raffinesse und gratis Essen hat natürlich seinen Preis. In Berlin starten die Übernachtungen bei 149 Euro. Aber dafür hat man eben nicht nur übernachtet, sondern gewohnt.
Als bekennender Pretty Ballerinas Fan treibt mich regelmäßig die Frage um: “Wie komme ich günstig an meinen Stoff?” So ein Paar Pretty Ballerina liegt ja schon standardmäßig bei 110 Euro, besondere Modelle kratzen schnell mal an der 200 Euro-Marke. Leider musste ich bisher auch feststellen, dass Pretty Ballerinas in den normalen Geschäften in der Stadt nur sehr spärlich reduziert werden. Diese Schuhe haben anscheindend immer Saison.
Ich habe meine Schnäppchenjagd daher ins Internet verlegt. Meine Größe kenne ich ja, die Jagd kann beginnen. Hier meine aktuellen Top-Reviere für günstige Pretty Ballerinas:
1. Pretty Ballerinas bei Amazon.de
Von wegen Bücher! Bei Amazon gibt es einfach alles, auch Pretty Ballerinas. Ich nehme mal an, es handelt sich um Restpaare, aber das ist mir egal. Hier gibt es regelmäßig eine große Auswahl an reduzierten Ballerinas in unterschiedlichen Größen. (Was nutzt es denn mir, dass eine Gr. 41 überall günstige Restpaare bekommt…) Ich habe mich diese Woche schon erfolgreich mit zwei Paar in Größe 39 eingedeckt und beide unter 70 Euro.
Mein persönliches Schuh-Glück für 57,50 ist heute schon angekommen…
Den Shop habe ich euch neulich erst vorgestellt, schon fliegt mir der erste Newsletter mit einem SALE in den Posteingang. Gerade gibt es 10% auf alles, also auch auf die Pretty Ballerinas. Der Rabatt wird aber erst am Ende im Warenkorb abgezogen, also nicht wundern. Nun sind 10% nicht so üppig, aber dafür gibt’s hier auch wirklich beliebte Modelle und nicht nur Saison-Sachen.
3. Einzelpaare
Dieses einsame Pärchen im Maritim-Look habe ich bei dress-for-less gefunden. Ist auch nur noch in Größe 37-39 zu haben, dafür aber mit knapp 50 Euro unschlagbar günstig. Ein weiteres Einzelpaar (Rosario, orange, Gr. 38) habe ich bei Gipsy entdeckt. So viele Pretty Ballerina Modelle, wie die haben, kann man hier auch berechtigte Hoffnung auf zukünftige Einzelmodelle haben.
Habt ihr noch Tipps und Schnäppchenparadise? Immer her damit. Ballerinas hat man nie genug.
Acne beglückt mit neuen Schuhen für den Herbst. Eigentlich freue ich mich über Acne immer und über Wedges auch, aber die erinnern mich an Jeanne-Claude und Christo. Ganz subjektiv daher von mir: Gefallen mir nicht. Auch der Tag musste kommen, an dem ich mit den Lieblingsschweden einmal inkonform gehe. Nun ist er da, ab jetzt bitte wieder Wedges über die ich mich freue.
Die Zeichnungen des bekannten Künstlers Keith Haring zieren nun Schuhe von Tommy Hilfiger. Kooperationen sind ja gerade schwer angesagt, noch besser Kooperationen für den guten Zweck. So gesehen hat man bei Tommy Hilfiger mit Keith Haring bzw. der Keith Haring Foundation alles richtig gemacht. Ab Ende Juli Ab jetzt wird die limitierte Sonderedition in den Läden sein. Sie umfasst Sneaker für Damen, Herren und Kinder sowie diese Gummistiefel für Frauen. Die Gummistiefel finde ich wirklich witzig, die Sneakers für Herren und Kids auch, aber die für Damen? In Orange - naja, wohl eher was für Fans. ( Bild: Gummistiefel vonKeith Haring für Tommy Hilfiger, ab 89,95 Euro)
Was mir an dieser Kooperation aber wirklich gut gefällt: Sie ist glaubwürdig. Die Keith Haring Foundation kümmert sich um den Nachlass des 1990 an AIDS gestorbenen Künstlers. Und damit sind nicht nur die Werke und Bildrechte von Keith Haring gemeint, sondern auch sein ideeller Nachlass. Keith Haring nutze seine Kunst und die Popularität, die sie ihm brachte, ständig um auf Missstände in der (amerikanischen) Gesellschaft hinzuweisen. Auch Tommy Hilfiger setzt sich bereits seit einigen Jahren für soziale Zwecke ein. Die 2005 gegründete Tommy Hilfiger Corporate Foundation bemüht sich hauptsächlich um die amerikanische Jugend.
Hier gibt es also ein gemeinsames Interesse, das man nicht nur für eine Sneaker-Kollektion entdeckt hat.
Es ist noch nicht September und schon machen sich die ersten Schuhe wieder auf, den Haferlschuh auf dem Oktoberfest ersetzen zu wollen. Die meisten Jungs wird’s wohl freuen, wenn sie statt der Haferlschuhe zum Trachten Chuck greifen können. Wenn’s um Tracht geht, bin ich zwar Hardliner, aber ansonsten gebe ich zu: Die Chucks sind nicht ganz schlecht. Fairerweise sollte dazu gesagt werden, dass sie außer einer unabstreitbaren (und durchaus gewollten ;-)) Ähnlichkeit mit den Converse Sneakern nichts mit der amerikanischen Marke zu tun haben. Die Trachten Chucks sind von Krüger Dirndl, einer Trachtenmanufaktur in Wernau bei Stuttgart. Klar, ein Angriff auf die Haferlschuhe kann ja nicht aus Bayern kommen. In Stuttgart nimmt man’s mit der traditionellen Korrektheit nicht so genau, da könnte der Sneaker auf jeden Fall Fans finden.
Die Trachten Chucks gibt es in Gr. 35-42 für knapp 50 Euro, z.B. in den beiden Krüger Shops in Wernau und in der Stuttgarter Calwerstr.
Das dänische Accessoire-Label Black Lily kann auch ganz gut in Schuhe: Gerade wieder unter Beweis gestellt mit der neuen Herbstkollektion. Da zeigt Black Lily Schuhe und Stiefel im lässigen Skandinavien-Look. Schön verspielt, mit netten Details und doch tragbar: So wie wir das schon bei den Taschen und Accessoires von Black Lily lieben. Sehr charming auch: Die Schuhe stehen schon in typisch weiblicher X-Fuß-Haltung da. Preislich liegen die Schuhe zwischen 100 und 200 Euro. Spitzenreiter ist der schwarze Overknee “Funky High” aus weichem Rindsleder für 320 Euro.
Meinen persönlichen Favoriten habe ich auch schon ausgemacht: Die “Black Lily Freja Boots” für 190 Euro. Ein ganz ähnliches Modell habe ich zwar schon, aber ohne Keilabsatz. Und bei glitschigen Herbststraßen hat so ein Wedge einfach eine unglaubliche Anziehungskraft. Selbiges gilt auch für die sandfarbenen Stiefel oben. Ganz seltsame Sache an sich: Kaum ist das Wetter mal richtig sommerlich, da will ich schon wieder für den Winter einkaufen. Ganz schlechte Angewohnheit, denn so greift man trotz SALE immer wieder zur neuen Ware im Laden.
A propos neue Ware: Hier die neuen Black Lily Schuhe nochmal in der Übersicht. Weil’s so schön ist.
Diese Wedges von Zara sind mir letzte Woche in Berlin einige Male entgegen gekommen und auch auf den Blogs haben sich die Schuhe der Limited Edition eingenistet. Ich muss mal ganz unverfroren zugeben, dass ich ziemlich neidisch bin. Ich weiß, mit der Meinung treffe ich nicht überall auf Zustimmung. Die Wedges dürften in die Kategorie “von-Frauen-geliebt-von-Männern-gehasst” gehören. (Sehr witzige Diskussion dazu übrigens neulich beim Modepilot) Ich finde die Wedges also einfach klasse. Wie vielseitig sie sind, sieht man mit einem Blick auf ein paar Outfit-Kombinationen, die ich aus dem Netz gefischt habe.
Leider sieht es mit der Beschaffung der Zara Wedges eher schlecht aus. Wie das Wort Limited Edition schon verrät, sind die Schuhe limitiert und schon vergriffen. Aber wenn jemand einen Tipp hat, wo man sie noch bekommt: Her mit den Tipps. Ich freue mich.
Mit Koolaburra macht sich nach den UGG Boots eine neue Marke aus Australien daran die Welt mit einem It-Schuh zu überschwemmen. Eine “gewisse” Ähnlichkeit zwischen Koolaburra und UGG Australia lässt sich auch nicht abstreiten. Denke, da sind wir uns einig.
Wer nun auf einen günstigeren Preis als entscheidenden Unterschied hofft, den muss ich leider enttäuschen. Die Koolaburra Boots sind mit 180 Dollar sogar noch teurer als das vergleichbare Modell von UGG. Was ist also der Unterschied? Beim Standardstiefel gibt es meiner Meinung nach keinen nennenswerten. Aber bei Koolaburra ist die Auswahl an unterschiedlichen Modellen und Designs wesentlich höher. Für UGG-Fans, die Lust auf was Besonderes haben, daher vielleicht ein Grund überzulaufen. Das hier sind nämlich auch alles aktuelle Koolaburra Modelle:
Neon ist diese Saison schon ein Renner und wie wir z.B. bei Lala Berlin gesehen haben, bleiben uns knalliges Orange und Pink auch als Farben 2011 erhalten. Wie toll Neon und Leuchtfarben auch als Nagellack aussehen, habe ich in Berlin ständig gesehen. Hellbraune oder Nudefarbene Sandalen und dann ein knalliges Pink, z.B. von OPI, fertig ist der perfekte Sommerlook. Kathrynsky hat (sehr gute Entscheidung!!) ihren orangenen Nagellack auch wieder rausgeholt. Da fiel mir doch ein, dass ich auch noch ein pinkes Exemplar zuhause habe. Raus damit. Außerdem bekommt der Nagellack Gesellschaft von einem in Orange. Jetzt kann es Sommer werden.
Playboy-Bunny Bridget macht vor - aber es geht auch dezenter:
Nein, das ist kein Laufsteg-Outfit, diese Schuhe hat Susan in Berlin auf der Starße entdeckt. Mega-High Heels mit goldenen Pailetten, passend zu den goldenen Pailettenshorts.
Nun muss man fairerweise ergänzen, dass Pailletten, noch dazu in Gold und noch dazu an solchen Absätzen, schon sehr much sind. Geht man nicht gerade zum Schaulaufen auf dem Bebelplatz würde ich sogar sagen, too much. Eigentlich gehören diese Schuhe in den Abend. Was aber nicht heißt, dass Pailletten Schuhe an sich nur abends getragen werden können.
Vom Superga Sneaker bis zu den Ballerinas schmückt sich sommerliches Schuhwerk jetzt mit Glitzersteinchen. In Kombi mit einer Jeans-Shorts oder einem schlichten Sommerkleid, dürfen die Pailletten so auch tagsüber raus. Und das nicht nur zur Fashion Week, sondern auch zum Stadtbummel, zur Uni,…
Noch mehr Trends und Entdeckungen der Fashion Week gibt es auch in unserem Fashion Week Special.
Während der Fashion Week Berlin gab’s auch das jähliche (Mode-)Bloggertreffen. Die Premium stellte netterweise einen Raum zur Verfügung und Mary und Julia moderierten den Mittag. Eins vorweg: Es war ein schönes Event. Das Programm war nicht starr, sondern ließ Raum für persönliche Gespräche und gegenseitiges (offline-)Kennenlernen. Bei Überding gibt’s dazu ein paar sehr schöne Fotos. Wer mich findet bekommt ein Eis.
Das Thema in der Diskussionrunde, dann das ewig Gleiche: Können Blogger Geld verdienen oder verkaufen wir damit unsere Unabhänigkeit. Mein Blog gehört zu einem Unternehmen, vielleicht bin ich da nicht ganz objektiv, aber mir geht’s auf den Geist. Erinnert mich an ein Ortstreffen der WASG 2005. Ich hatte die Ehre als Praktikantin der örtlichen Tageszeitung anwesend zu sein und die Herrschaften haben geschlagene sechs Stunden diskutiert, ob eine Regierungsbeteiligung die Linken unglaubwürdig macht.
Ich finde dieses ständige Selbst-in-Frage-stellen seht im krassen Gegensatz zur Realität. Ich kenne keine andere Branche, in der Blogs als Medium so akzeptiert sind. Bei jeder Show saßen Blogger Frontrow oder Backstage um Interviews zu machen oder Videos zu drehen. Völlig zurecht, meiner Meinung nach. Denn wenn ich mir das oder das anschaue, frage ich mich nicht mehr, ob Bloggen ein Job ist. Da haben einige Leute sogar einen ganz wunderbaren Job gemacht. Wieso sollte der nicht bezahlt werden? Auf ARD läuft auch Werbung. Glaube ich deshalb der Tagesschau nicht? Ich denke nein. Ich würde daher einfach mal sagen: Brust raus, Modeblogger. Lasst euch nicht als Hobby abstempeln.
Bei der Fashion Week Berlin zeigte das Designer-Duo von Perret Schaad Mitgefühl mit den Füßen seiner Models. Oder einfach mal gesunden Menschenverstand. Auf jeden Fall gab es bei Perret Schaad schlichte Flats statt der üblichen High Heels auf dem Laufsteg. Susan hat das gleich mal voller Freude festgehalten. Hier der Beweis: Es geht auch ohne Absatz edel:
Das nenne ich mal eine gute Idee! Jenseits der Laufstege haben sich die flachen Sandalen beim Modevolk nämlich längst durchgesetzt. Auf allen Messen und Locations der Fashion Week sah man Flats in unterschiedlichen Varianten. Und nun können wir also davon ausgehen, dass das auch im nächsten Sommer so bleibt.
Was im nächsten Sommer sonst noch so kommt und bleibt, findet ihr in unserem Fashion Week Special.
Das britische Label B Store hat auf der Modemesse Premium seine neuen Schuhe für den Sommer 2011 vorgestellt. Da musste ich natürlich einen kurzen Stop einlegen, auch wenn mich aktuell der Sommer 2010 noch ganz schön mit seinen Temperaturen schafft.
Für den nächsten Sommer verspricht uns B Store aber schon mal einen tollen Materialmix: Korkabsatz mit Plastikflecken, Wedges und geflochtenen Bändern. Mir gefällt das sehr gut. Denn gerade bei den aktuellen Temperaturen fällt es mich ziemlich schwer, mich mit Jelly Ballerinas anzufreunden. Da lobe ich mir doch das leichte Leder und den Leinenstoff bei B Store. Das beides noch in hellem Beige daher kommt, stimmt mich als Farbenfeind natürlich nochmal fröhlich. Da finde ich auch die bunten Einsätze als Kontrast klasse.
Hier geht es nicht nur um Schuhe. Hier geht es um Stilettos, Pumps, Highheels, Sandaletten, Stiefeletten, Mokkasins, Boots, Ballerinas, Peep Toes, Espandrilles und die Ladies, die ihr Leben darin verbringen.