Meine Schuhe zur Berliner Fashion Week

Während sich derzeit die gesamte Modeszene auf der Berliner Fashion Week tummelt, sitze ich in der Ex-Metropole Deutschlands fest und bedauere mich.

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Was mich zumindest etwas tröstet, ist die kontinuierliche Vorort-Berichterstattung von Trendscout Anne, die - tatkräftig unterstützt von unserer Taschenqueen Candida- die heißesten News zusammenträgt und uns an spannenden Interviews teilhaben lässt.

Natürlich habe ich mir pro forma bereits Gedanken gemacht, was ich im Fall der Fälle angehabt hätte, wäre ich tatsächlich ins Style Check-Visier meiner modebewußten Blogger-Kollegen geraten. Während Candida ihre MBFW-Premiere offenbar colorgeblockt angetreten hat, würden sich meine Looks tatsächlich an ausgefallenen High Heels als Eyecatcher orientieren. Tagsüber würde ich zum bewährten Little Black Dress und einem wollweißen Mantel mit schwarzen Zierschleifchen greifen und dazu passende zebragestreifte Pumps von Jimmy Choo wählen.

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Kleid: Alexander Wang, Mantel: Valentino, Pumps: Jimmy Choo

Am Abend dürfte der Auftritt natürlich etwas mondäner sein,  und auch wenn Topmodel Lara Stone, das diesjährige Gesicht der Fashion Week, auf flache Schuhe schwört, um den Red Carpet möglichst unbeschadet entlang zu spatzieren, wären meine Schuhe der Wahl die elf cm hohen, goldfarbenen Lederpumps mit Details in Pink von Giambattista Valli.

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Kleid: Alexander McQueen, Clutch: Miu Miu, Pumps: Giambattista Valli

Bildquelle: mytheresa.com, jimmychoo.com

Caboclo: Kultur & Style aus Brasilien

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Cabocolo Gründer und Kultur-Bewahrer mit Modesinn: Leonardo Lima

Bei jeder Fashion Week ist der Green Showroom im Adlon ein fixer Anlaufpunkt für mich. Jede Saison gibt es wirklich tolle, neue Labels aus der ganzen Welt zu entdecken, die sich nachhaltiges und (umwelt)bewusstes Entwerfen und Produzieren auf die Fahnen geschrieben haben. Unternehmen, die für mich in Zeiten von Primark und Kik wahre Lichtblicke sind. Eine meiner Entdeckungen diesen Sommer: Caboclo.

Vor knapp sechs Jahren haben Leonardo Lima (s. Bild) und sein Bruder Juliano das Label in Brasilien gegründet. Das Ziel von Caboclo: Das tranditionelle Handwerk der Caboclos soll nicht nur weiterleben als “historisches Gut”, es soll  als Handwerk leben. Das heißt, die Menschen - vorallem junge Menschen - sollen davon leben können. Caboclos nennt man in Brasilien Mischlinge aus Indios und Europäern. Eine Volksgruppe, die vor allem am Unterlauf des Amazonas lebt.

Die Sohlen der Sandalias bestehen aus alten Autoreifen, die Herstellung erfolgt zu 100% aus Handarbeit nach traditioneller Weise und ohne Chemie. So dauert die Verarbeitung der Materialien zu einem fertigen Paar Schuhe locker vier Wochen anstatt einer, wie es bei einer maschinellen Erstellung üblich wäre.

Kurioserweise kann man die Sandalen ausgerechnet ist Brasilien nicht kaufen. “Gar nicht so ungewöhnlich”, meint Leonardo Lima. “Es ist doch häufig so, dass man die eigene Kultur im Heimatland nicht wirklich schätzt. Heute macht keiner mehr etwas mit den Händen, nicht im eigenen Alltag. Man ist dann eher im Internet unterwegs oder reist durch die Welt und nimmt dort die Kultur als faszinierend wahr. Denn dort ist es exotisch und spannend.”

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Um dieses Authentzität bei den Sandalen von Caboclo nachhaltig zu sichern, spielen die Handwerker vom Amazonas eine zentrale Rolle in der Produktentwicklung. So z.B. bei der Entwicklung von schwarzen Schuhen. Jahrelang hat man bei Caboclo versucht die typisch braunen Schuhe auch in anderen Farben anbieten zu können. Allerdings gebot es der Kodex des Unternehmens auch bei der Farbe auf traditionelle und natürliche Arbeitsweisen zurück zu greifen. Nicht ganz einfach. Vielen Versuchen und einigen Fehlschlägen gelang zum einen die Herstellung von schwarzen Schuhen und nach einem ausgefeilten System mit Nägeln auch die Entwicklung eines Halbschuhs. Auf weitere Produktentwicklungen können wir uns sicher freuen.

Caboclo - ein echtes Label to watch. Im September bin ich in Barcelona, dann werde ich mir den dortigen Caboclo-Shop mal “in real” und mit ausgiebig Zeit anschauen. In Deutschland gibt es leider noch keinen Caboclo-Shop.

s_ta Berlin: Neues Label

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s_ta Berlin habe ich Anfang Juli bei der projectGALERIE entdeckt. Wieder einmal ein Beweis, dass es sich lohnt auch bei über 30°C die Showrooms am Rande der Fashion Week zu besuchen. Entdeckungen wie Esther Luckhardt und ihr junges Label s_ta macht man einfach nur hier. Die Marke ist sogar so neu (gegründet erst letzten Sommer), dass auf der Webseite noch nicht viel zu sehen ist.

Esther, Jahrgang 1978 hat zunächst Architektur an der Technischen Universität Berlin studiert. - Scheint eine gute Vorbereitung für einen Designer zu sein. Beim GREEN Showroom habe ich die Taschendesignerin Katharina Erhardt getroffen, die ebenfalls zuerst Architektur studiert hat.

2003 wechselt Esther jedoch an eine Berliner Modeschule.Bereits während des Studiums sammelt sie wo es nur geht Erfahrungen in der Modebranche. Nach ihrem Abschluß arbeitet sie zunächst für ein Berliner Schuh- und Accessoireslabel. Dabei vertiefen sich ihre Faszination und für das Schuhhandwerk und die traditionelle Lederverarbeitung zunehmend. Die mutige Konsequenz: im Juli 2009 entsteht ihr eigenes Label „s_ta“ (sprich:“esta“), ein Wortspiel in Anlehnung an die Aussprache ihres Vornamens Esther.

In Berlin sind mir besonders die Flats von s_ta aufgefallen: Schlichte, durchdachte Form, tolles Leder und wunderschöne pudrige Farben. Einfach die Umsetzung dessen, was Esther für einen guten Schuh hält:

“Ein guter Schuh zeichnet sich für mich durch eine ausgewogene Kombination von Design, Qualität und Tragekomfort in einem entsprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Für ein solches Gesamtpaket gebe ich auch gerne mal etwas mehr Geld aus, doch leider muss man bislang noch viel zu häufig zwischen diesen Aspekten entscheiden und Abstriche machen.”

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Bilder: s_ta Berlin

Casa Camper: Die witzigen Hotels des Schuhlabels

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Camper Schuhe sind ja immer etwas ungewöhlich. Das ist so eine Art Firmenphiliosophie bei den Spaniern. Mit ihren Hotels “Casa Camper” setzten sie diesen Spleen auf einem ganz neuen Gebiet herrlich charmant um. “Wohnen wie zuhause”, ist das Motto in Barcelona und Berlin. Essen und Getränke sind All Inklusive. Zuhause geht man schließlich auch einfach an den Kühlschrank, wenn man Hunger hat.

Das Berliner Designhotel von Camper hat 51 Zimmer. Besonderer Clou in jedem dieser Zimmer: Das Waschbecken steht am Fenster. So muss man morgens nicht in den Spiegel schauen sondern guckt entspannt aus dem Fenster. Soviel Design, Raffinesse und gratis Essen hat natürlich seinen Preis. In Berlin starten die Übernachtungen bei 149 Euro. Aber dafür hat man eben nicht nur übernachtet, sondern gewohnt.

Bloggertreffen auf der Premium

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Während der Fashion Week Berlin gab’s auch das jähliche (Mode-)Bloggertreffen. Die Premium stellte netterweise einen Raum zur Verfügung und Mary und Julia moderierten den Mittag. Eins vorweg: Es war ein schönes Event. Das Programm war nicht starr, sondern ließ Raum für persönliche Gespräche und gegenseitiges (offline-)Kennenlernen. Bei Überding gibt’s dazu ein paar sehr schöne Fotos. Wer mich findet bekommt ein Eis.

Das Thema in der Diskussionrunde, dann das ewig Gleiche: Können Blogger Geld verdienen oder verkaufen wir damit unsere Unabhänigkeit. Mein Blog gehört zu einem Unternehmen, vielleicht bin ich da nicht ganz objektiv, aber mir geht’s auf den Geist. Erinnert mich an ein Ortstreffen der WASG 2005. Ich hatte die Ehre als Praktikantin der örtlichen Tageszeitung anwesend zu sein und die Herrschaften haben geschlagene sechs Stunden diskutiert, ob eine Regierungsbeteiligung die Linken unglaubwürdig macht.

Ich finde dieses ständige Selbst-in-Frage-stellen seht im krassen Gegensatz zur Realität. Ich kenne keine andere Branche, in der Blogs als Medium so akzeptiert sind. Bei jeder Show saßen Blogger Frontrow oder Backstage um Interviews zu machen oder Videos zu drehen. Völlig zurecht, meiner Meinung nach. Denn wenn ich mir das oder das anschaue, frage ich mich nicht mehr, ob Bloggen ein Job ist. Da haben einige Leute sogar einen ganz wunderbaren Job gemacht. Wieso sollte der nicht bezahlt werden? Auf ARD läuft auch Werbung. Glaube ich deshalb der Tagesschau nicht? Ich denke nein. Ich würde daher einfach mal sagen: Brust raus, Modeblogger. Lasst euch nicht als Hobby abstempeln.

Perret Schaad machen Flats laufstegtauglich

Bei der Fashion Week Berlin zeigte das Designer-Duo von Perret Schaad Mitgefühl mit den Füßen seiner Models. Oder einfach mal gesunden Menschenverstand. Auf jeden Fall gab es bei Perret Schaad schlichte Flats statt der üblichen High Heels auf dem Laufsteg. Susan hat das gleich mal voller Freude festgehalten. Hier der Beweis: Es geht auch ohne Absatz edel:

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BERLIN - JULY 10: A model walks the runway at the Perret Schaad Show during the Mercedes Benz Fashion Week Spring/Summer 2011 at Bebelplatz on July 10, 2010 in Berlin, Germany. (Photo by Gareth Cattermole/Getty Images)

Das nenne ich mal eine gute Idee! Jenseits der Laufstege haben sich die flachen Sandalen beim Modevolk nämlich längst durchgesetzt. Auf allen Messen und Locations der Fashion Week sah man Flats in unterschiedlichen Varianten. Und nun können wir also davon ausgehen, dass das auch im nächsten Sommer so bleibt.

Was im nächsten Sommer sonst noch so kommt und bleibt, findet ihr in unserem Fashion Week Special.

B Store bei der Premium

Das britische Label B Store hat auf der Modemesse Premium seine neuen Schuhe für den Sommer 2011 vorgestellt. Da musste ich natürlich einen kurzen Stop einlegen, auch wenn mich aktuell der Sommer 2010 noch ganz schön mit seinen Temperaturen schafft.

Für den nächsten Sommer verspricht uns B Store aber schon mal einen tollen Materialmix: Korkabsatz mit Plastikflecken, Wedges und geflochtenen Bändern. Mir gefällt das sehr gut. Denn gerade bei den aktuellen Temperaturen fällt es mich ziemlich schwer, mich mit Jelly Ballerinas anzufreunden. Da lobe ich mir doch das leichte Leder und den Leinenstoff bei B Store. Das beides noch in hellem Beige daher kommt, stimmt mich als Farbenfeind natürlich nochmal fröhlich. Da finde ich auch die bunten Einsätze als Kontrast klasse.

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Silbere Sandaletten bei Christina Arendt

Silberne Sandaletten sind nicht nur etwas für den Abend: Das hat Designerin Christina Arendt vom Label Arrondissement AQ1 wunderbar vorgeführt. Während Anne Christina nach ihrer Show auf der Fashion Week Berlin interviewt, können wir einen Blick auf die tollen Sandaletten der 26-Jährigen werfen.

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Da lassen wir uns natürlich gerne inspirieren und schauen schon mal, was es so an silbernen Sandaletten in den Online-Shops gibt: Et voila





Fashion Week Berlin: Sabrina Dehoff Store Eröffnung

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Da war wohl die Zeit knapp: Bei der Sabrina Dehoff Store Eröffnung sah alles noch ein wenig unfertig aus. Aber die Fashion Week ist schließlich die beste Zeit, einen neuen Shop zu eröffnen, also wurde auch eröffnet – trotz ein wenig Baustellenflair. Der Stimmung (noch kurz vor dem Deutschland-Spiel) tat das aber keinen Abbruch. Wenn eine der bekanntesten deutschen Schmuckdesignerinnen ruft, dann kommt die Meute. Der ganze Gehweg in der Torstraße war voll mit Besuchern, die sich den ersten eigenen Shop der Designerin anschauen wollten. Und gesehen haben sie neben den bekannten Kordelarmbändern und dem filigranen Schmuck auch diesen Schuhschmuck. Pimp your Sneaker, sage ich da mal. Und was ich auch noch feststellen musste: Wieso habe ich immer noch kein solches Kordelarmband. Jetzt aber schnell!

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Was wir sonst noch auf der Fashion Week entdeckt haben, lest ihr in unserem Fashion Week Special.

Arrondissement AQ1: Hohe Kunst am Fuß

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Am zweiten Tag der Fashion Week Berlin zeigte Designerin Christina Arendt ihre Sommerkollektion 2011 von Arrondissement AQ1. Dabei hätten die Schuhe, den Kleidern fast den Rang abgelaufen. Auf himmelhohen High Heels und Wedges präsentierten die Models die Kleider und das hatte so seine Tücken. Hier und da flog mal ein Teil von den üppig verzierten Schuhen ab. Tat aber weder der Show noch den Models einen Abbruch.

Was auf der Fashion Week Berlin sonst noch so passiert ist, lest ihr in unserem Fashion Week Special.

Casting für Tanztalente mit großer Schuhsammlung

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Crazy about shoes?

Schuh-Fans mit Tanztalent augepasst:

Am Dienstag, 16.3. veranstaltet Gabriel Shalom, Videoproduzent und Künstler aus Berlin, ein Casting für den Piloten eines neuen Web-Musicals. Gesucht werden dabei ausdrücklich keine Tanzprofis, sondern Leute mit Spaß am Tanzen und an Schuhen. Wenn Du also zwischen 20 und 35 Jahren alt bist, gerne Geschichten erzählst und ein Faible für Schuhe und Tanz hast, solltest du dir das ansehen. Die Darsteller, die schließlich im Video zu sehen sind, werden dafür auch entlohnt.
Wenn du beim Casting dabei sein willst, schicke folgende Infos an contact@vonbardonitz.net

- Name
- Beruf
- Hobbys
- Geburtsdatum
- Handynummer
- Portraitfoto
- ein Foto in deinem Lieblingsoutfit
- Wie viele Schuhe besitzt du?
- ein Foto deiner kompletten Schuhsammlung (siehe Bild)

Ich drück euch die Daumen, vielleicht ist ja die eine oder andere Shiny Shoes Leserin bald mit ihrer Schuhsammlung im Video zu sehen.

Navyboot

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Der Navyboot Shop in der Friedrichstraße steht bei jedem Berlinbesuch auf meinem Programm. Einige Fundstücke dieser Besuche bei Navyboot bevölkern bereits meinen Schuhschrank. Diese Schweizer machen einfach tolle Schuhe. Seit dem letzten Jahr kommen nun auch die Berliner, Münchner, Frankfurter, Düsseldorfer und eben deren Besucher in den Genuss der modischen Trittchen aus der Schweiz. Wer sich jetzt wundert, das solche Schuhe von den Eidgenossen stammen, dem sei gesagt: Der Kreativchef bei Navyboot, Flaviano Bencivenga, ist Italiener. Klischess also bedient, wenden wir uns den Schuhen der Frühjahreskollektion zu. Die sind definitiv einen Blick wert. Auch wenn der Name Navyboot anderes vermuten lässt, das Label hat viel mehr als Stiefel…

Flip*Flop Murkudis: Der Showroom

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Flip*Flop hat für den Sommer eine Zusammenarbeit mit dem Designer Kostas Murkudis ins Leben gerufen. Vor einigen Wochen hatte ich euch ja bereits die ersten Bilder der Flip*Flop Murkudis Kollektion gezeigt. Letzte Woche gab es dann im Berliner Showroom einen ersten Live-Blick auf die Schuhe. (weiterlesen…)

Melissa: Plastik-Schuhe mit Kultfaktor

Spätestens seit der Kooperation mit Vivienne Westwood kennt jeder die Plastikschuhe von Melissa. Das brasilianische Label hat jetzt auf der Bread & Butter in Berlin gezeigt, mit welchen Plastik-Kreationen es an den Erfolg vom letzten Jahr anknüpfen will. J. Maskrey wird z.B. für den Sommer 2010 ein paar Melissa Schuhe mit seinen berühmten Glitzersteinchen schmücken. Glitzer-Funkel-Gummi-Latschen: Da freut man sich doch schon auf den Sommer.

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Jeffery Campbell

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Jefferey Campbell war für mich bisher ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Hier und da sorgten die Schuhe des “Master of Imitation” bereits für Aufsehen. Auf der Premium habe ich zum ersten Mal eine ganze Reihe Jefferey Campbell Schuhe “in Echt” gesehen. Keine Frage: Schöne Schuhe. Besonders seine Acne-Look-alikes haben mir gefallen. Naja, sind eben leider nicht neu und nicht von ihm. Wenn wir aber mal außen vor lassen, woher die Inspiration stammt, so muss ich schon feststellen, dass Jefferey Campbell tolle Schuhe macht: Pompös, mit viel Plateau, hohen Hacken und Schnick-Schnack. Also perfekt für alle, die besondere Schuhe lieben. Was mir für Sommer und Herbst schon mal ins Auge gestochen ist, habe ich auf der Premium fotografiert. Und sehe da - die Herren müssen stark sein: Überall Wegdes und Plateau.

Online bekommt ihr Jefferey Campbell z.B. über Stylebop, Urban Outfitters oder Lori’s Shoes.

Berlin Fashion Week: Buffalo Schuhe bei Anja Gockel

Es müssen nicht immer Designer-Schuhe sein - das hat sich wohl auch Anja Gockel gedacht und ihre Models (einschließlich Topmodel Alek Wek) bei der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin mit Buffalo Schuhen auf den Laufsteg geschickt. Die grauen Plateau-Pumps von buffalo kosten gerade mal 109 Euro und passen toll zu den edlen Strick- und Satinsachen von Anja Gockel. Schmale Hosen (wie sie Alek Wek hier trägt) und Pencilskirts werden nach Meinung der Designer in Berlin auch im nächsten Winter ein großes Thema sein. Umso besser, dass wir jetzt schon wissen, welche buffalo Schuhe genau dazu passen. Danke, Anja Gockel! Sehr sympathisch.

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großer Auftritt für die grauen Plateaus von Buffalo

MBFW A/W 2010: Anja Gockel Fashion Show MBFW A/W 2010: Anja Gockel Fashion Show

Fashion Week Berlin: Michael Sontag

Michael Sontag zeigte auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin wieder ein Spiel mit Falten und Volumen. Im Kontrast dazu trugen die Models geschlossene und richtig hohe High Heels.

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Ebenfalls wieder bei Michael Sontag auf dem Laufsteg: Übergroße Taschen, die fast ein Teil des Kleides werden. Das schulterfreie Seidenkleid war einer meiner Favoriten. Im Gehen füllte sich der Stoff mit Luft und es sah fast aus wie ein Faltschirm. Auch die voluminösen Jacken und Pulliver kann ich mir für den nächsten Winter mit den Lederleggins, die wir ja schon überall gesehen haben, sehr gut vorstellenb. Immer mit dabei natürlich die High Heels. Ein Muss!
Mein Fazit: Der Samstag fängt mit Michael Sontag schon mal gut an. Jetzt geht’s weiter zu ic! Berlin…
Alle News von den letzten Tagen aus Berlin auch auf unserem Fashion Week Special.

Berlin Fashion Week: Patrick Mohr vs. K1X

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Und wieder eine interessante Kooperation in Sachen Schuhe: Partick Mohr entwirft Sneaker für K1X. Auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin konnten die Besucher die letzten beiden Tage erste “Live-Blicke” auf die Kollektion Patrick Mohr vs. K1x werfen. Die beiden Münchner Labels würde man eigentlich nicht auf einer Wellenlänge vermuten. K1X verbinde ich mit Basketballspielen im Hinterhof und Streetstyle. Patrick Mohr steht im Gegensatz dazu für experimentelle Entwürfte, die oft wenig wearable sind. Die Kombination auf beidem: Durchaus gelungen.

Der Patrick Mohr vs. K1X dcac (s. Bild oben) ist ab August 2010 erhältlich – in einer Sammlerauflage von 150 Paar. Verkauft wird das Modell sowohl bei KICKZ.com, als auch in ausgewählten Shops, die die Kollektion von patrick mohr führen.

Fashion Week Berlin: Stylische Stiefel

Bei der Fashion Week in Berlin ist das große Frieren angesagt: -9 Grad und Schneefall. Aber es wäre nicht die Fashion Week, wüssten die Besucher nicht, wie man auch bei Minusgraden toll aussieht. Und so gibt es im Zelt am Bebelplatz eine enorme Dichte an stylischen und warmen Stiefeln. Meine beiden Favoriten habe ich euch - mit der netten Genehmigung ihrer Trägerinnen - abgelichtet. Ein paar tolle, rote Overknees von Diesel und diese Stiefel im Marinelook aus London. Leider sind beide Schuhe schon aus dem vorletzten Jahr. Die schlechte Nachricht ist also, wir können sie nicht nachkaufen. Die gute Nachricht ist: ein paar tolle Stiefel kommen auch in der nächsten Saison nicht aus der Mode.

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Was wir sonst noch auf der Fashion Week entdeckt haben, mit wem wir gesprochen haben und was es auf den Laufstegs gibt: das alles in unserem Fashion Week  Special.

Fashion Week Berlin: Pimp your Strumpf bei Schumacher

Wieder hat Dorothee Schumacher mit ihrer Eröffnungsshow begeistert. Zumindest Die Chefinnen von Vogue und InStyle, die uns bei der Show gegenüber saßen, waren euphorisch am Klatschen. Zu sehen gab es bei Schumacher Leder (da führt 2011 kein Weg vorbei), Pelzstolas und Minilkeider mit tollem Faltenwurf. Dazu als Clou: Kniestrümpfe zu etwas kürzeren Stiefeln. Der Teil des Strumpfes, der dann aus dem Schuh schaut, wird bei Schumacher mit Pailetten und Strasssteinen verziert. I like!

MBFW A/W 2010: Schumacher Fashion Show

MBFW A/W 2010: Schumacher Fashion Show

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Alle News von der Berlin Fashion Week wie immer auf unserem Fashion Week Special.

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