Tory Burch schickt diesen Sommer ein paar Geschwisterchen zu ihren bekannten Luxus-Ballerinas ins Rennen: Die Luxus-Espandrilles. 179 Euro kosten die Espandrilles der Amerikanerin, z.B. über Unger Fashion. Natürlich darf auch bei den Espandrilles das Logo nicht fehlen…
Mal abgesehen vom hohen Preis (Mondpreis, würden einige Herren sagen), bin ich mir auch beim Rest der Schuhe nicht ganz sicher. Bastsohle unter Ballerinas finde ich klasse, aber das “Überlogo” von Tory Burch möchte ich einfach nicht auf meiner Fußspitze spazieren tragen.
Der Navyboot Shop in der Friedrichstraße steht bei jedem Berlinbesuch auf meinem Programm. Einige Fundstücke dieser Besuche bei Navyboot bevölkern bereits meinen Schuhschrank. Diese Schweizer machen einfach tolle Schuhe. Seit dem letzten Jahr kommen nun auch die Berliner, Münchner, Frankfurter, Düsseldorfer und eben deren Besucher in den Genuss der modischen Trittchen aus der Schweiz. Wer sich jetzt wundert, das solche Schuhe von den Eidgenossen stammen, dem sei gesagt: Der Kreativchef bei Navyboot, Flaviano Bencivenga, ist Italiener. Klischess also bedient, wenden wir uns den Schuhen der Frühjahreskollektion zu. Die sind definitiv einen Blick wert. Auch wenn der Name Navyboot anderes vermuten lässt, das Label hat viel mehr als Stiefel…
Boss Black überbrachte heute per Newsletter ein paar sommerliche Gedanken in Form von sommerlichen Schuhen. Und das, wo es in Stuttgart gerade mal wieder schneit. Mein absolutes Highlight in der neuen Boss Black Schuhkollektion sind die Plateau-Sandalen ‘Venis braun’, die Toni Garrn auch auf dem Kampagnenbild trägt. Preis für die hübschen Sanadaletten: 499 Euro oder ca. 165.000 Lufthansa Meilen. Das sind dann etwa so viele Meilen wie ein Wochenende zu zweit in Bergisch Gladbach.. na, da würde ich doch zu den Boss Black Schühchen tendieren.
Die Schuhe bleiben im Großen und Ganzen der schnörkellosen, klassischen Linie von Boss Black treu. Edles Leder und hier und da mal ein Plateau sind zu sehen. Aber die Schwaben halten sich sowohl von den allgegenwärtigen Nieten als auch von Clogs-Absatz und ausgefallenen Materialien fern. Der eine findet’s langweilig, der andere mag Boss gerade deshalb. Fans der Marke werden auf jeden Fall nicht enttäuscht.
Schuhe Boss Black Um Fotostrecke zu starten Bild anklicken
Vanessa Bruno ist eines der Labels, die mir jede Saison auf’s Neue gefallen. Da sind auch die Schuhe keine Ausnahme. Und da es immer noch schneit, kann man getrost nochmal einen Blick auf die Winterschuhe von Vanessa Bruno werfen. Die Pumps und Stiefel mit Schnallen aus der aktuellen Kollektion finde ich besonders schön. Ausgefallen und dennoch perfekt für jeden Tag. Online bekommt ihr Vanessa Bruno Sachen z.B. bei Yoox oder net-a-porter.
Die Schuhe der Frühjahreskollektion habe ich im Vanessa Bruno Webshop zwar noch nicht gesehen, aber Lou Doillon stimmt uns in einem tollen Trailer auf den Sommer ein.: barfuß tanzen im Mehl… Und einen ersten Blick auf die neuen Schuhe von Vanessa Bruno gibt es auch schon:
Vagabond setzt für den Frühling 2010 auf Clogs. Wie könnte es auch anders sein, nachdem Großmeister Karl den Trend bei Chanel Show der Fashion Week in Paris herauf beschworen hat. Vagabond präsentiert die Clogs mit Sandalenform. Das ist etwas weniger auffällig als die typische Clog-Form und dürfte damit zum Renner in den deutschen Innenstädten werden. Ich muss gestehen, dass ich den Clog-Trend noch sehr skeptisch sehen und daher noch nicht so recht weiß, ob mich darüber freuen soll. Ich habe mich aber schon mal auf die Suche nach Clogs in allen Variationen gemacht.
Und wieder eine interessante Kooperation in Sachen Schuhe: Partick Mohr entwirft Sneaker für K1X. Auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin konnten die Besucher die letzten beiden Tage erste “Live-Blicke” auf die Kollektion Patrick Mohr vs. K1x werfen. Die beiden Münchner Labels würde man eigentlich nicht auf einer Wellenlänge vermuten. K1X verbinde ich mit Basketballspielen im Hinterhof und Streetstyle. Patrick Mohr steht im Gegensatz dazu für experimentelle Entwürfte, die oft wenig wearable sind. Die Kombination auf beidem: Durchaus gelungen.
Der Patrick Mohr vs. K1X dcac (s. Bild oben) ist ab August 2010 erhältlich – in einer Sammlerauflage von 150 Paar. Verkauft wird das Modell sowohl bei KICKZ.com, als auch in ausgewählten Shops, die die Kollektion von patrick mohr führen.
Nach der Jimmy Choo Kooperation mit h&m Pfeifen die Spatzen schon die nächste hochkarätige Zusammenarbeit von den Dächern:Laut Textilwirtschaft plant Jimmy Choo mit UGG Australia eine Capsule-Kollektion. Unter dem Namen „UGG & Jimmy Choo” soll es ab Oktober 2010 fünf Lammfellstiefel für Frauen geben. Preislich liegen die Schuhe dann zwischen ca. 500 und 800 US Dollar.
Vor meinem innern Auge sehe ich da schon UGG Boots mit Strass, Nieten und High Heel. Ich bin ja mal gespannt, was wir demnächst wirklich zu sehen bekommen. Aber, geht es nur mir so, die “Kooperationswut” von Tamara Mellon fällt schon etwas auf oder? Man könnte fast meinen, das Label Jimmy Choo braucht Stütze. Vielleicht ist sie auch einfach nur noch von dem (finanziellen) Erfolg der Jimmy Choo für h&m Kollektion berauscht. Und eins weiß man ja von Frau Mellon: Sie ist sehr geschäftstüchtig.
Neue Liebe: UGG Autralia und Jimmy Choo kooperieren
Givenchy setzt auf Nude und Trapierungen und erschafft so für mich den Jahresende-Highlight-Schuh schlechthin. Die Sandelen mit Peep Toe sind geschlossen bis über den Knöchel und aus cremeweißem Leder und mit feinem Jerseystoff umwickelt. So wirken die Sandalen massiv und durch die helle Farbe trotzdem leicht. Net a Porter hat die Givenchy Schuhe zu einem dunkelblauen Mini-Kleid kombiniert. Einziger Haken wie immer der Preis.
Brian Atwood hat es wieder geschafft und mich restlos begeistert. Die Ankle Boots, die ich bei net-a-porter entdeckt habe, haben einfach alles, was diesen Winter klasse ist: Nieten, 80’s und Wildleder. Da kommt auch ein Brian Atwood nicht daran vorbei, aber er schafft es, alle diese Trends so in einen Ankle Boot zu verpacken, dass man am Ende einfach wieder WOW sagt. Und dabei war der Nieten Overkill schon zum Greifen nah.
Allen, die angesichts des Preises von knapp 900 Euro leider abwinken, denen sei ein Paar alternative Ankle Boots von fornarina empfohlen. Die haben die Nieten zwar am Absatz und natürlich fehlen einige der edlen Datails der Brian Atwood Schuhe, aber dafür kosten sie nur knapp 150 Euro.
Ich bin ein großer Fan von Ankle Boots und beim Durchstöbern von StyleTrieb.com bin ich auf eine ganze Reihe toller Ankle Boots von Guess gestoßen. Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich habe bereits ein paar Sandaletten von Guess und die sind, trotz eines beachtlichen Absatzes, zeimlich bequem. Die beiden Ankle Boots unten kosten ca. 160 Euro. Auch wenn ich die Ankle Boots mit dem roten Plateau echt klasse finde, so würde ich letztendlich wohl doch zum dezenteren Modell rechts tendieren. Oder was meint ihr?
Hier geht es nicht nur um Schuhe. Hier geht es um Stilettos, Pumps, Highheels, Sandaletten, Stiefeletten, Mokkasins, Boots, Ballerinas, Peep Toes, Espandrilles und die Ladies, die ihr Leben darin verbringen.